Unsere Hilfe in Indien

 

In den ärmsten Regionen der Welt ist die Lage, gerade für Kinder, meist katastrophal. Oft fehlen grundlegende Dinge wie sauberes Trinkwasser und Nahrung oder Medikamente, Kleidung und Obdach. Krankheiten wie Malaria, Blutarmut, Durchfall, Lungenentzündungen und Unterernährung bedrohen das Leben vieler Kinder.

Zusammen mit ortsansässigen Organisationen hilft die Weltweite Kinderhilfe diesen Kindern mit Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen, Nahrung, Wasser, medizinischer Betreuung und Obdach – in vielen Fällen in letzter Minute. Helfen Sie mit!

  

Indien zählt in vielen Teilen zu den ärmsten Ländern der Erde. Darunter leiden vor allem Frauen und Kinder. Viele sind Waisen und leben auf der Straße. Kinderarbeit ist in Indien zwar geregelt, aber nicht verboten. Die Kinder leiden vor allem unter mangelnder Hygiene und einer unzureichenden medizinischen Versorgung, sowie der kaum vorhandenen Chance auf Bildung. Auch hier haben es behinderte Mädchen und Jungen besonders schwer.

Um diesen vernachlässigten und benachteiligten Kindern zu helfen, fördern wir verschiedene Projekte: 

 

… Kindergärten und Schulen

Bildung entscheidet weltweit über die Zukunft von Kindern. Den sozial benachteiligten Mädchen und Jungen Indiens ist es meist nur durch unsere Unterstützung möglich, der Armut zu entkommen. Dafür setzen wir uns ein.

Gerade in den jetzigen Corona-Zeiten ist unsere Hilfe besonders wichtig. 

 

… Wohnheime und Physiotherapien für behinderte Mädchen und Jungen

In Indien leben heute Millionen Menschen mit Behinderung, meist in bitterer Armut. Eine Behinderung zählt in Indien als Strafe der Götter. Um nicht körperlich und emotional zu verwahrlosen, werden behinderte Kinder von unseren Missionsschwestern in Sawantwadi und Jawadhi Hills in Wohnheimen aufgenommen. Dort erhalten sie Liebe und Zuneigung. 

Durch Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie erzielen die Schwestern große Erfolge und ermutigen ihre Schützlinge zur Selbstständigkeit. 

Eltern, deren Kinder nicht im Wohnheim leben, erhalten Hilfe bei der Unterstützung ihrer Kinder im Alltag. 

 

 

Durch ein breitgefächertes Ausbildungsangebot lässt sich für jedes Kind die richtige Ausbildung finden. So zum Beispiel die Herstellung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, oder das Flechten von Fußmatten, oder eine Ausbildung als Kaninchenzüchter. 

 

… den mobilen Gesundheitsdienst

Die Schwestern des Nityaseva-Hospitals und der Station von Sawantwadi gewährleisten eine medizinische Basisversorgung. Selbst für die entlegensten Gebiete bauen sie ein Versorgungsnetz auf. Sie leisten medizinische Hilfe, impfen, beraten Schwangere, betreuen Säuglinge und Kleinkinder und unterrichten die Frauen in Hygiene- und Ernährungslehre. Wem nicht vor Ort geholfen werden kann, der wird kostenlos ins Krankenhaus transportiert und hier betreut. 

 

… den Ausbau von Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen 

Die Wasserversorgung in Hyderabad ist ein riesiges Problem. Es gibt dort kaum Regen, viele Quellen sind ausgetrocknet und aus dem Wasserhahn fließt braune Brühe voller Bakterien. In den ländlichen Internatsschulen macht die Hitze und die Wasserknappheit den Schülern stark zu schaffen. Durch das Trinken von verunreinigtem Wasser, werden sie oft krank und versäumen viel Unterrichtsstoff. Damit sich das ändert, sorgen wir für die Installation von Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen. Mit den Anlagen wollen wir erreichen, dass in zwei Schulen rund 1.000 Schüler gesund leben und ihre Ausbildung ohne große Krankheiten abschließen können. 

  

 

… Mädchenwohnheime 

Im Inanamatha-Girls-Hostel in Newasa und im Girls-Hostel in Pathardi leben Mädchen der untersten Kaste, aus armen und zerbrochenen Familien, oder weil sie Waisen sind. Sie kommen als Analphabeten, haben oft gesundheitliche Probleme und keine Chance auf Bildung.

Hier erhalten Sie Nahrung und Schutz. Sie besuchen die Schule, lernen sticken, kochen und erledigen Arbeiten im Wohnheim und im Garten. Daneben erhalten sie die Chance eine Berufsausbildung abzuschließen.

 

 

… Kinder in den Slums und Straßenkinder 

Die Schwestern der Medical Mission Bangalore besuchen regelmäßig die Kinder in den Slums, versorgen sie mit Medikamenten und stellen deren Grundversorgung sicher.

Über 300.000 Kinder leben auf sich alleine gestellt in Bangalore auf der Straße. Diesen Kindern versuchen die Schwestern Tag und Nacht einen Unterschlupf zu bieten und vermitteln sie an Wohnheime und Schulen. Dadurch wird auch ihnen die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft gewährt.