Unsere Hilfe in Afrika – Tansania 

 

Eine Chance für Kinder und Jugendliche in Tansania

Was für uns in Europa selbstverständlich ist, ist für viele behinderte Kinder und Jugendliche in Tansania nur ein Wunschtraum – eine geeignete Grundversorgung mit Hilfsmitteln wie Krücken und Rollstühlen. Durch die Finanzierung von Krücken, Prothesen oder Rollstühlen, erhalten diese Kinder eine Chance auf ein selbst bestimmtes Leben, Schule und Ausbildung.

Seit 2014 arbeiten wir mit Frau Tanja Breitenbach und dem Rehabilitation and Training Center im Distrikt Arusha zusammen, um behinderten Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Schicksale die zur Behinderung dieser Kinder führten sind vielfältig: 

Krankheiten, wie Polio, Missbildungen durch Unfälle oder von Geburt an, aber auch Gewalt gegen Kinder. 

Krücken, Prothesen und Rollstühle geben den Kindern etwas von ihrer Mobilität zurück. Im Rehabilitation and Training Center können sie ihre Schul- und Berufsausbildung absolvieren – dies wäre ohne unsere Unterstützung nicht möglich, da den Eltern das Geld für die Förderung ihrer Kinder fehlt. 

Von Anfang an begleiteten wir Elisabeth. Mit unserer Hilfe erhielt sie zwei Beinprothesen und konnte die Ausbildung zur Schneiderin erfolgreich abschließen.

  

Der Kindergarten in der Dorfgemeinschaft Utiri

Für viele Kinder der meist abgelegenen Dörfer Tansanias ist der Besuch eines Kindergartens, Schule und Ausbildung unerreichbar. Gerade den jüngsten Jungen und Mädchen, der oft bitterarmen Familien, fehlt es an Betreuung. Hinzu kommt häufig Unterernährung und ein schlechter Gesundheitszustand der Kinder. 

Seit 2014 unterstützen wir die Gemeinde Utiri in Tansania, bei einem durch Pfarrer Lukas Komba ins Leben gerufene Kindergarten-Projekt. Die Anfänge des Baus wurden von den Einheimischen in Eigenleistung ausgeführt. Durch einen Starkregen wurden die Lehmziegel zerstört und wir unterstützten den Neubau bis zur Fertigstellung 2016. Dieser bietet Platz für 72 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Wir finanzierten die Inneneinrichtung und eine Küche mit Wasseranschluss. 2018 wurde zudem eine Einfriedung errichtet. 

Aktuell wird auch eine erste Grundschule auf dem Kindergartengelände unterrichtet. In Zukunft soll noch der Bau eines Schulgebäudes starten. 

 

Mundindi-Behindertenschule in Ludewa 

Dieses Projekt geht auf die langjährige Verbindung zwischen unserem Gründer Hans Goldschmitt und Herrn Ludwig Gernhardt zurück. 

Ziel ist es, vor Ort für behinderte Kinder bessere Lebensbedingungen zu schaffen und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Die Behindertenschule bietet eine Rundumbetreuung, in der blinde, taube und mehrfachbehinderte Kinder durch spezielle Lehrkräfte individuell gefördert werden. 

 

 

Da die Zahl der unbetreuten Kinder stetig steigt, wurde letztes Jahr mit der Errichtung eines Heimschul-Komplexes begonnen, um die bisherige provisorische Betreuungseinrichtung zu ersetzen. 

Der Schulbetrieb konnte dort bereits aufgenommen werden. Die Wohnunterbringung soll mit Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes Ende 2021 gesichert werden – dieser ist vor allem für Mädchen gedacht. 

Schule ist der Weg aus der Armut, der diesen Kindern ansonsten verwehrt bleibt. Das neue Wohnheim mit Schule soll Straßenkindern, Albinos und AIDS- Waisen eine Perspektive auf eine bessere Zukunft geben.